Wie bereits schon vorgestellt müssen für eine fehlerfreie Produktion alle Einflussgrößen und Parameter identifiziert und ganzheitlich betrachtet werden.

Doch kann dieses Vorgehensmodell tatsächlich funktionieren? Die Praxis beweist es: es funktioniert! Wir haben es schon in vielen konkreten Projekten erfolgreich umgesetzt. Ohne Programmierung und unter Verwendung standardisierter Funktionen und Kommunikation wurde alles so abgesichert, dass zum jeweiligen Zeitpunkt auf Basis des aktuellen Wissens kein Teil das Werk verlässt, das nicht fehlerfrei ist.

Konkrete Resultate sind:

  • Ident-bezogene Steuerung der Fertigung, Prozesse und Rezepte
  • Erzwingung der korrekten Rüststände und Einstellungen
  • Zentrale Kontrolle und Überwachung der Einstellungen, Parameter und Programme
  • Verschränkung aller Prozesse, Prozessschritte und Arbeitsgänge
  • Rückmeldungen und Ergebnisse aus Produktion und Qualität für die Steuerung
  • Betriebsübergreifend über beliebig viele Werke

Unsere Kunden haben hunderte Maschinen, in vielen Ländern, auf mehreren Kontinenten eingebunden. Diese Maschinen sind vollkommen unterschiedlich (aktuell 70 Maschinen- und Steuerungstypen von über 35 verschiedenen Herstellern), laufen im 24/7-Dauerbetrieb und alles ist komplett standardisiert. Neue Maschinen und Anlagen können üblicherweise ohne Vor-Ort-Installation zum Verbund hinzugefügt werden.

Diese Projekte bestärken uns in unserer Denkweise und zeigen, dass eine Null-Fehler-Produktion möglich sein kann. Doch was passiert, wenn die Unternehmen dann den typischen Satz „Das kann bei uns so nicht funktionieren!“ zu hören bekommen? Das Thema Einwände behandeln wir im nächsten Artikel.