Null Fehler sind möglich – das sagen wir immer und immer wieder. Doch wenn man in seinen eigenen Alltag blickt, erkennt man recht schnell: die Realität sieht anders aus. Der Handyakku, der viel zu schnell leer war? Die Waschmaschine, die nicht mehr schleudert? Das Auto, das nicht mehr anspringt? Das alles wollen wir nicht, erleben es aber dennoch jeden Tag. Der Akku muss ausgetauscht, die Waschmaschine repariert, das Auto abgeschleppt werden. Oder was passiert, wenn im Kräuterquark Metallsplitter gefunden werden? Schnittverletzungen in Mund und Speiseröhre will keiner haben.

Eines steht fest: Fehler ist nicht gleich Fehler. Schiebe ich eine Pizza in den Ofen, muss ich auf die richtige Temperatur und Backzeit achten, damit sie nicht verbrennt. Passiert das dennoch, ist das zwar ärgerlich, hat jedoch keine schlimmen Auswirkungen und ist relativ leicht zu korrigieren: ich probiere es einfach mit der nächsten Pizza noch einmal. Wird allerdings bei einem Autounfall der Airbag nicht ausgelöst, hat solch ein Fehler bereits eine ganz andere Qualität. Denn hier geht es um Menschenleben. Es wird deutlich, dass es in manchen Fällen keinen Spielraum für Fehler geben darf.

Ein Extrembeispiel haben wir am 28. Januar 1986 erlebt, als die Raumfähre Challenger explodierte. Das Schlimme an diesem Ereignis war, dass alle Fehler, die zu dieser Explosion geführt haben, vorher bekannt waren. Ein defekter Dichtungsring zwischen zwei Segmenten einer Feststoffrakete hatte die tödliche Kettenreaktion in Gang gesetzt. Eine „Wird schon funktionieren“-Mentalität der Ingenieure führte dazu, dass das Spaceshuttle trotzdem startete. Das Resultat: sieben Tote, Milliarden Kosten und in letzter Konsequenz wurde die gesamte Raumfahrt um Jahre zurückgeworfen.

Glücklicherweise passiert ein solcher Unfall nicht häufig, aber er veranschaulicht, welche Auswirkungen es haben kann, wenn Fehler nicht verhindert werden. Wer wünscht sich nicht, in einer Welt zu leben, in der alle Produkte wie erwartet funktionieren? Wir wollen uns doch alle sicher sein, dass das Seil beim Bungee-Jumping nicht reißt, dass in unserem Essen keine Glassplitter zu finden sind oder dass unsere Bremsen einwandfrei funktionieren.

Fakt ist: Fehler sind allgegenwärtig und es ist schwer zu glauben, dass es eines Tages nur noch fehlerfreie Produkte geben wird. Doch was hindert uns daran, den nächsten Schritt hin zu einer Null-Fehler-Produktion zu gehen? Wir sagen: Nichts. Wir müssen es nur tun. 

Und jetzt? Mit dem richtigen Vorgehen, der richtigen Software und der richtigen Einstellung ist unsere Vision von fehlerfreien Produkten realistisch. Um dabei zu unterstützen, haben wir ein Whitepaper verfasst, dass helfen soll eben diesen ersten Schritt zu gehen. Interesse? Hier geht es zum kostenlosen Download. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Feedback und angeregte Diskussionen – also teile uns gerne Deine Meinung zu unserem Whitepaper und unserer Vision.